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Nachtlicht Third Reality mit Multifunktion

Ein smartes Nachtlicht mit Multifunktion und Matter in Homey Pro. Das Nightlight von Third Reality bietet über die Nachtlichtfunktion hinaus einen Helligkeits- und Bewegungssensor und die MultiColour LED kann über Homey nach Wunsch angesteuert werden um beispielsweise den Status von anderen Geräten anzuzeigen. Ich zeige Dir hier, wie das mit Homey Pro funktioniert.


Multifunktionsnachtlicht – die Funktionen

Der Hersteller Third Reality war mir bisher kein Begriff. Durch Zufall bin ich auf das Nachtlicht des Herstellers aufmerksam geworden. Seit längerem hatte ich zur Anzeige, ob mein Garagentor geöffnet oder geschlossen ist einen Smart Switch 6 von Aeotec genutzt. Dieser besitzt einen LED-Ring. Dieser kann prinzipiell auch direkt angesteuert werden (LED einschalten, Farbe festlegen). Homey Pro hat diese Option leider nicht integriert so dass ich es so umgesetzt hatte, dass beim Öffnen des Garagentors der Switch eingeschaltet wurde und dann zeigte dieser eine bestimmte Farbe an. Eine nicht sehr elegante Notlösung.

Anders das Third Reality Nightlight. Es arbeitet als Nachtlicht, wie man es kennt. Bedeutet, im Dunkeln und bei erkannter Bewegung schaltet sich die LED ein und erlischt dann automatisch wieder, wenn die Bewegung beendet ist.

In Homey Pro gibt es von Third Reality eine eigene App zur Steuerung des Nachtlichts. Somit kann das Gerät in Flows verwendet werden. Der Bewegungs-Alarm kann als Auslöser oder als Bedingung genutzt werden und die LED lässt sich frei konfigurieren (Helligkeit, Farbe, Sättigung).

Die Verbindung zu Homey Pro funktioniert über Matter over WiFi. Das Gerät kann also auch in Apple Home, Amazon Alexa, Google Home und andere Matter-Systeme eingebunden werden. Von mir getestet wurde die Verbindung zu Homey Pro.

Tipps zur Einrichtung

Die Verbindung zu Homey Pro läuft wie gewohnt. Neues Gerät hinzufügen, Matter-Gerät, Über Homey Pro verbinden und dann den Code scannen, der auf dem Gerät zu finden ist sowie auf der beiliegenden Anleitung.

Wie leider häufig bei Matter-Geräten klappt die Verbindung meistens nicht beim ersten Mal, man muss notfalls das Anlernen wiederholen, bis die Verbindung mit Homey klappt. Notfalls hilft auch das Zurücksetzen des Nachtlichts. Dafür befindet sich an der linken Geräteseite eine kleine Öffnung, in die man mit einem spitzen Gegenstand wie einer Büroklammer sticht, dann ein paar Sekunden hält, bis die LED ihre Farbe wechselt. Wenn diese dann einmal rot leuchtet und dann wieder weiß, ist das Gerät auf Werkseinstellung.

Tipp zur Nachtlichtfunktion: In der Werkseinstellung ist die lokale Nachtlichtfunktion aktiviert. Das bedeutet, das Nachtlicht schaltet sich bei Dunkelheit und Bewegung automatisch ein und nach einer gewissen Zeit wieder aus. Wer diese Funktion nicht benötigt, kann diese deaktivieren. Das steht leider nicht in der beiliegenden Anleitung und ich habe etwas gebraucht, um das herauszufinden. Den Hinweis fand ich dann im Quick Start Guide auf der Website des Herstellers:

Zum Ein- und Ausschalten der lokalen Nachtlichtfunktion muss mit einer Nadel oder Büroklammer kurz (!) in die kleine Öffnung links am Gerät gedrückt werden. Wenn nach dem Drücken die LED grün leuchtet, ist die Funktion aktiv, wenn die LED rot leuchtet, ist die Funktion nicht aktiv. Es wäre wünschenswert, wenn dieser Hinweis auch in der beiliegenden gedruckten Anleitung stehen würde, das hätte mir Zeit und Mühe erspart.

Mein Homey Flow für das Garagentor

Zur Anzeige, ob mein Garagentor offen oder geschlossen ist nutze ich nachfolgenden Flow in Homey Pro. Das Garagentor steuere ich übrigens mit dem Aeotec Garage Door Controller.

Sobald das Tor entriegelt wird, schaltet die LED am Nachtlicht auf Grün mit voller Helligkeit.

Da ich das Nachtlicht auch tatsächlich für die Nachtlicht-Funktion nutzen möchte, stelle ich beim Schließen des Garagentors direkt die Farbe der LED im Nachtlicht wieder auf einen Weißton und Dimmwert auf 20%. Somit muss ich nachts das Licht dann nur noch Ein- und Ausschalten.

Nachtlicht - Homey Flow zur Garagentoranzeige

Fazit

Das Nachtlicht von Third Reality ist ein cooles Gerät, das mehrere Funktionen beinhaltet wie Bewegungsmelder, Helligkeitssensor, Nachtlichtfunktion und eine konfigurierbare LED.

Für mich eine sehr sinnvolle Ergänzung für mein SmartHome mit Homey Pro.
Was allerdings nicht funktioniert, ist die Nutzung des Bewegungsmelders für einen bestimmten Raum in den Aktivitäten. Zur Erinnerung: In Homey Pro kann man in Flows eine intelligente Funktion für Bewegungserkennung nutzen. Wenn in einem Raum mehrere Bewegungsmelder sind reicht es aus, in einem Flow „die Zone wurde aktiv“ zu wählen um etwa ein Licht einzuschalten. Für die Zonenaktivitität kann der Bewegungsmelder (zumindest derzeit) nicht genutzt werden. Man muss also immer genau diesen Bewegungsmelder als Auslöser wählen. Ist jedoch nur eine kleine Einschränkung und mindert nicht den großen Mehrwert des Geräts.

Ich bin übrigens über ein YouTube Short von smattex.de auf dieses Gerät aufmerksam geworden. Smattex hat sich auf Matter-Geräte spezialisiert und ich habe mein Nachtlicht dort gekauft. Kann den Shop empfehlen, liefern schnell, toller Service und einige sehr spannende Produkte, die sich wo anders noch nicht gesehen habe.

Links

Homey App Third Reality

Quick Start Guide Third Reality Nightlight

Produkt-Website des Herstellers

Bestellmöglichkeit bei smattex.de

YouTube Short zum Nachtlicht

Homey Energy Dongle (Bildquelle: Copyright © 2024 Athom B.V. – All rights reserved)

Homey hat ein den Energy Dongle vorgestellt. Das kleine Gerät wird über den P1-Port des Energy-Meters angeschlossen und überträgt sämtliche Energiedaten des Gebäudes an Homey. Ebenfalls neu ist der aktuell noch in der Beta-Phase befindliche neue Energie-Bereich in der Homey-App.


Homey Energy Dongle

Das Gerät wurde für europäische Smartmeter entwickelt und wird über den P1-Port am Smartmeter angesteckt. Die Energiedaten des Gebäudes werden danach in Echtzeit an Homey Pro gemeldet und können im neuen Bereich „Energie“ der Homey App dargestellt und ausgewertet werden.

Der Dongle kann über die Homey-Website vorbestellt werden für Anwender in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden Finnland Litauen, Österreich, Schweiz und Ungarn. Der Preis ist 30€ und die Lieferung wird für März 2025 erwartet.

Deutschland ist bei den aufgelisteten Ländern aktuell nicht dabei. Allerdings wurde für Deutschland Powerfox als Partner gewonnen, Ich hatte vor längerem Powerfox hier vorgestellt. Ich nutze das Poweropti+ von Powerfox nun seit längerer Zeit und freue mich, dass dieses wohl demnächst eine Homey-App bekommt. Damit benötige ich in meinem Fall nicht den Energy Dongle sondern kann mit der vorhandenen Hardware den neuen Energy-Bereich nutzen.

Homey Energy (beta)

Homey Energy (Bildquelle: Copyright © 2024 Athom B.V. – All rights reserved)

In der Homey App wird es künftig den Bereich Energie geben. Hier lassen sich die Energieflüsse im Gebäude abrufen und werden optisch sehr schön dargestellt. Damit kann man Verbraucher mit hohen Verbräuchen identifizieren und sich die Verbrauchsdaten auch der Vergangenheit anzeigen lassen.

Für die intelligente Steuerung können Verbraucher beispielsweise bei genügend PV-Strom oder auch mit dynamischen Stromtarifen auch in günstigen Zeiten gestartet werden.

Das Thema Energiemanagement und Sektorenkopplung im privaten Gebäude ist meiner Meinung nach ein ganz wesentlicher Faktor für die nahe Zukunft. Nur mit intelligenter Nutzung und Steuerung der Verbraucher bei ausreichend Energie im Netz können die erneuerbaren Energien effizient genutzt werden. Es ist sehr schön zu sehen, dass Homey dies erkannt hat und in diesem Bereich die Fähigkeiten der smarten Haussteuerung ausbaut.

Live-Vorstellung Homey Energy Dongle vom 11.12.2024 auf YouTube

Links

Homey Energy Dongle

Compatibility of the Homey Energy Dongle

Testing the Homey Energy beta

Enabling experimental updates on Homey Pro (2023)

Philips Hue Bridge

Matter ist ein herstellerübergreifender Standard und viele Geräte unterstützen diesen bereits. Philips Hue hat bereits vor einiger Zeit für seine Bridge ein Firmware-Update zur Verfügung gestellt um alle Geräte nicht nur über die Hue-App sondern auch über Alexa, Google Home oder Apple Home steuern zu können. Ich habe die Umstellung auf Matter und die Integration in Apple Home vorgenommen und erkläre die notwendigen Schritte dazu im folgenden Beitrag.


Ausgangssituation

Bisher hatte ich die Philips Hue Bridge über HomeKit in Apple Home eingebunden. Diese Option bietet Philips schon lange an und das funktioniert auch sehr einfach und zuverlässig. Allerdings lautet die Zukunft auch bei Apple nicht mehr HomeKit sondern Matter und alleine das ist schon ein gutes Argument, um eine Umstellung vorzunehmen.

In Philips Hue lassen sich wie ihr vielleicht wisst nicht nur die Philips Geräte einbinden sondern auch diverse Geräte von anderen Herstellern wie z. B. Osram und einige mehr. Wer solche Geräte in Hue integriert kann diese ausschließlich über Hue ansteuern, sie werden von der Hue-Bridge nicht an HomeKit weitergereicht. Das ist bei Matter anders, auch die Dritthersteller-Geräte können so über Matter in Apple Home eingebunden werden.

Die Umstellung

Da ich bisher die Philips Hue Bridge über HomeKit in Apple Home integriert hatte und ich einen sauberen Neuanfang mit Matter wollte, habe ich alls Hue-Geräte aus Apple Home entfernt. Das funktioniert sehr einfach: Apple Home App öffnen, rechts oben die drei Punkte antippen, Einstellungen des Zuhauses wählen, dann bei Steuerzentralen und Bridges die Hue Bridge antippen und ganz unten auf „Bridge vom Zuhause entfernen“ tippen. Nun sind erstmal alle Hue-Geräte aus Apple Home verschwunden.

Nun zur Matter-Umstellung:

  • Philips Hue App öffnen, rechts unten auf „Einstellungen“ und dann „Smart Home“. hier das „+“ und dann „Andere Apps“. Jetzt lässt sich der notwendige Matter-Kopplungscode erzeugen. Sobald dieser in die Zwischenablage kopiert wurde, geht es in der Apple Home App weiter
  • Apple Home App öffnen, über das „+“ oben ein Gerät hinzufügen, auf „Weitere Optionen…“ tippen, Hue auswählen und den Code eingeben. Ich habe als Bezeichnung „Hue matter“ genommen, damit gleich zu erkennen ist, dass die Bridge nun über Matter integriert wurde
  • Jetzt müssen alle Geräte neu in Apple Home hinzugefügt werden, die Geräte werden nacheinander angezeigt und es ist nur der passende Raum zu wählen

Das Ergebnis

Nach der Umstellung waren alle Lampen, Schalter und Bewegungsmelder wieder wie gewohnt über Apple Home erreichbar. Was mir aber aufgefallen ist war eine bessere Reaktionszeit bei einem Friends of Hue Wandtaster von Senec. Über diesen habe ich unter anderem eine Szene eingerichtet, um über einen Apple HomePod mini einen Radiosender zu starten. Bislang war hier eine deutliche Verzögerung und heute ging das extrem flott.

Was ich auch gerne noch testen würde ist die Matter-Verbindung zu Homey. Aktuell sind meine Hue-Lampen über die Hue-App von Homey dort integriert. Das klappt auch sehr gut aber die Friends of Hue Wandtaster lassen sich damit nicht über Homey ansprechen. Nur die Original-Philips Taster / Dimmer usw. können so angesprochen werden. Das wäre also nochmals ein zusätzlicher Nutzen, das wäre ich sicher noch durchführen und den Beitrag hier dann entsprechend ergänzen.

Mein Fazit

Die Umstellung von HomeKit auf Matter der Hue Bridge verlief absolut fehlerfrei und ging in meinem Fall sehr flott. Natürlich ist das davon abhängig, wie viele Geräte dann neu integriert werden müssen. Der Vorteil ist ganz klar, dass nun alle Philips Hue Geräte in weitere Matter-Systeme problemlos integriert werden können. Somit bin ich also für die Zukunft gerüstet.

Eve Energy Matter Upgrade und Homey-Integration

Mit Matter sollen SmartHome-Geräte herstellerübergreifend funktionieren. In einem ersten Versuch habe ich für eine Eve Energy Steckdose das Upgrade auf Matter durchgeführt um diese dann gleichzeitig mit Apple Home sowie Homey zu steuern. Ob und wie das klappt erfahrt ihr in meinem nachfolgenden Beitrag.


Matter – was ist das?

Matter ist ein neuer Standard für Verbindungen zwischen SmartHome-Geräten. Die erste Version von Matter wurde im Herbst 2022 veröffentlicht und es gibt mittlerweile schon einige Geräte, die den Standard unterstützen.

Spannend bei Matter ist vor allem, dass die „Big Player“ im Bereich SmartHome mit dabei sind: Das sind unter anderem Apple, Samsung SmartThings, Google Home und auch Amazon Alexa sowie noch viele weitere Hersteller.

Ich möchte hier auf die technischen Details von Matter nicht eingehen, hier gibt es viele ausführliche Informationen im Netz. Hier soll es um ein praktisches Beispiel gehen da nicht nur neue Geräte Matter unterstützen sondern es auch für manches aktuelle Gerät ein Update auf Matter gibt.

Eve Energy – Upgrade auf Matter

Manche aktuellen Geräte von Eve lassen sich auf Matter upgraden. Das sind Geräte, die Thread unterstützen, wie etwas die 4. Generation der Steckdose Eve Energy. Welche Eve-Geräte Upgrade-fähig sind beschreibt der Hersteller auf dieser Übersicht: https://www.evehome.com/de/identify-your-eve-accessory

Hier die einzelnen Schritte des Upgrades

  • Eve Energy in die Steckdose einstecken und Eve App öffnen
  • Eve App auf dem SmartPhone starten und die Geräteeinstellungen von Eve Energy öffnen
  • Upgrade auf Matter durchführen, die App führt durch alle nötigen Schritte
  • Wichtig: der bisherige HomeKit-Code ist nach dem Upgrade ungültig. Es wird ein neuer Matter-Code erzeugt, den man sich abspeichern sollte oder auch als Aufkleber auf die Steckdose kleben sollte

Kleinere Probleme beim Upgrade

Bei mir kam beim ersten Versuch des Upgrades eine Fehlermeldung, dass die Firmware-Aktualisierung nicht erfolgreich war. Ich habe dann einfach nochmals die einzelnen Schritte durchgeführt, im zweiten Versuch hat es geklappt. Das ganze dauert aber schon fast 10 Minuten, hier ist etwas Geduld gefragt.

Nach dem erfolgreichen Upgrade erschien dann aber erneut eine Fehlermeldung, dass das aktualisierte Gerät meinem Zuhause (in diesem Fall Apple Home) nicht wieder hinzugefügt werden konnte. Das war jedoch kein Problem, ich habe einfach auf „Wiederholen“ getippte und mit dem generierten Matter-Code konnte die Steckdose wieder in Apple Home integriert werden.

Eve Energy zu Homey hinzufügen

Seit der neuesten Firmware für Homey v10.0.0.-rc.133 ist Matter offiziell in Homey integriert. Das war für mich der Auslöser, das erste Matter-Gerät zu integrieren.

Das Upgrade von Eve Energy hat wie beschrieben geklappt und nun musste das Gerät noch zu Homey hinzugefügt werden. Dies läuft in Homey unter „Geräte“ dann auf das „+“ rechts oben, „Neues Gerät“ und unter „Homey“ taucht auch der Punkt Matter auf. Hier gibt es einen ganz wichtigen Punkt zu beachten: Wenn man hier jetzt einfach den Matter-Code scannt, kommt es zu einer Fehlermeldung. Sobald ein Matter-Gerät an einem System angemeldet ist (bei mir in Apple Home) muss man zum Verbinden mit einem weiteren System einen eigenen Code für diese Verbindung erzeugen!

Eve Energy mit Homey koppeln

  • Apple Home App öffnen und die Einstellungen von Eve Energy aufrufen
  • Ganz unten den Punkt „Kopplungsmodus aktivieren“ wählen, es wird ein Code erzeugt, den man in die Zwischenablage kopieren kann
  • Homey App öffnen, „Geräte“ dann auf das „+“ rechts oben, „Neues Gerät“ und unter „Homey“ Matter wählen
  • Jetzt auf „Scan Code“, dann oben auf „Weitere Optionen…“ und jetzt sollte Eve Energy als Gerät erscheinen, dieses auswählen und dann den Konfigurationscode einfügen
  • Eve Energy wird somit zu Homey Pro hinzugefügt

Über Homey lässt sich Eve Energy ein- und ausschalten mit kaum merklicher Verzögerung ähnlich wie über Apple Home. Eine Einschränkung gibt es jedoch: die Energiemessung wird über Matter in Homey nicht zur Verfügung gestellt. In Apple Home funktioniert die Messung wie gewohnt.

Ergebnis

Nach dem Upgrade auf Matter, der Integration zuerst in Apple Home und anschließend in Homey Pro lässt sich die Eve Energy sowohl über Apple Home ansprechen, als auch über Homey. Auch der Schaltzustand wird in der jeweils anderen App angepasst. Wenn ich Eve Energy also über Apple Home einschalte, sehe ich diese Änderung auch in der Homey App und umgekehrt. Allerdings klappt die Anzeige des Gerätesymbols in der Homey App noch nicht so gut. Das Symbol ändert nämlich aktuell sein Aussehen nicht, wenn das Gerät über Apple Home geschaltet wurde. Geht man dann aber auf die Geräte-Details, sieht man den korrekten Zustand. Das heißt, Homey bekommt die Änderung mit, nur die Symbol-Änderung klappt noch nicht. Das sollte aber eine Kleinigkeit sein, die in einem der nächsten App-Updates behoben werden sollte.

Ich bin positiv überrascht, dass die Integration in beide „Welten“ so gut geklappt hat. Das lässt hoffen, dass in Zukunft Geräte mit allen gängigen Systemen zusammen arbeiten und endlich die Hersteller zusammen arbeiten um dem Kunden den Einstieg in die SmartHome-Welt so einfach wie möglich zu machen.

Hinter dem Matter genannten neuen Standard für SmartHome und dem Internet of Things steht eine große Zahl von Herstellern, unter anderem die Branchenriesen Apple, Google und Amazon sowie Signify (Philips Hue), IKEA, SmartThings (Samsung), Legrand, Schneider Electric, Somfy und viele mehr. Mehr als 180 Mitglieder sind aktuell dabei. Die Connectivity Standards Alliance (ehemals Zigbee Alliance) schafft damit einen gemeinsamen Standard um die Kompatibilität verschiedener Hersteller und Systeme zu gewährleisten.

Matter ist ein IP-basiertes Protokoll (IPv6), das Wi-Fi, Thread und auch Bluetooth Low Energy (BlueTooth LE) unterstützt. Die Sprachassistenden Siri, Alexa und Google Assistant sollen zu Matter kompatibel sein. Den Herstellern soll Matter lizenzfrei zur Verfügung stehen, zudem soll es auch Open-Source-Referenzimplementierungen geben. Ziel ist es, dass Matter die bisherigen Systeme zusammenführt und eine gemeinsame Basis zur Verfügung steht. Auch wenn es weiterhin verschiedene Lösungen geben wird, so kann Matter eine Verbindung schaffen und letztendlich den SmartHome-Bereich erheblich vereinfachen und damit vielleicht auch für eine größere Akzeptanz und Verbreitung bei den Anwendern führen.

Ende 2021 werden die ersten Matter-zertifizierten Geräte erwartet.

Die CSA hat unter https://buildwithmatter.com eine Website online gestellt sowie einen YouTube-Kanal gestartet.